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Jurassic World: Die gefallene Technokratie

Filmkritik

Eine zu evakuierende Insel mit Dinos, ein skrupelloser Konzern, lebensgroße Animatronics auf Lkw-Anhängern, ein betäubter Theropode auf dem OP-Tisch, Dinoattacken im Wohngebiet und nicht zuletzt Dr. Ian Malcolm, – wer den Trailer zur Forsetzung von Jurassic World gesehen hat, könnte vermutet haben, es handle sich hierbei lediglich um ein Remake des 1997 erschienenen Vergessene Welt: Jurassic Park. Tatsächlich erweist sich der Film jedoch als zumindest etwas eigenständiger und ungewohnt aber erfrischend düster. Allerdings kann auch Regisseur Juan Antonio Bayonas bisweilen kafkaeske Bildsprache nicht über die zahlreichen Logikfehler hinwegtäuschen. So stellt sich etwa die Frage, weswegen so viel Aufwand um die Evakuierung von Isla Nublar betrieben wird, während für Fans der Reihe doch klar sein dürfte, dass Vertreter nahezu jeder Sauriergattung auch auf Isla Sorna noch zu finden sind.

mehr Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 10. Juli 2018